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„Kunst und Kultur auf der Spur" Rubens, Rembrandt und Breugel im Kunsthistorischen Museum
Höhepunkte der flämisch-niederländischen Malerei im 16. und 17 Jahrhundert Rubens war der wohl erfolgreichste Maler des Barock. Für die Ausführung seiner großen Gemälde im Auftrag der katholischen Habsburgerfamilie bediente sich der Künstler einer großen Werkstatt. Sein berühmter Zeitgenosse Rembrandt arbeitete in den protestantischen Niederlanden vorwiegend für das reiche Bürgertum im goldenen Zeitalter der damals größten Handels- und Seemacht der Welt. Beide Maler bauen auf dem Werk von Pieter Bruegel dem Älteren auf. Die Wiener Bruegel-Sammlung ist die reichhaltigste der Welt. In seinen realistischen Darstellungen des Bauernlebens übt Breugel Kritik an den politischen und religiösen Zuständen seines Landes im 16. Jahrhundert, indem er unter anderem niederländische Sprichwörter bildlich darstellt.
Tizian, Raffael und Michelangelo da Caravaggio
Überblick über die italienische Malerei der Renaissance und des Frühbarock in der Gemäldegalerie des Kunsthistorischen Museums Diese Kunstführung durch die italienische Gemäldegalerie beginnt mit dem frühen Werk Tizians um 1500. Anhand seines umfangreich im Kunsthistorischen Museum vorhandenem Werkes kann man die Entwicklung der italienischen Renaissance über den Manierismus bis zum Barock nachvollziehen. Werke seiner Zeitgenossen, wie Raffael und Tintoretto zeigen die Weiterentwicklung der Kunst. Mit Caravaggio und seinem realistischen Stil um 1600, der uns bereits zum Barock führt endet dieser Überblick über 100 Jahre italienische Malerei.
Das Palais Liechtenstein
Barocker Glanz einer europäischen Familie mit einer siebenhundertjährigen Geschichte Über viele Generationen hat das Haus Liechtenstein das barocke Ideal fürstlichen Mäzenatentums durch planvolle Sammlungstätigkeit konsequent gepflegt. Im neu restaurierten Gartenpalais wird das Ergebnis dieser jahrhundertelangen Arbeit in Form einer umfassenden barocken Erlebniswelt spürbar. Eine der bedeutendsten und größten Privatsammlungen, die Sammlung von Fürst Hans-Adam II von und zu Liechtenstein, spannt einen Bogen der Kunst von der Frührennaissance bis zur österreichischen Romatik. Das Palais wurde in den letzten beiden Jahren grundlegend saniert und gibt einen einzigartigen Rahmen für diese Sammlung.
Die Schatzkammer
Weltliche und Geistliche Schätze des christlichen Abendlandes vom frühen Mittelalter bis heute Die Habsburger herrschten über 600 Jahre in Mittel- und Osteuropa über ein Weltreich. Als Kaiser und Könige des Hl. Römischen Reiches deutscher Nation bewahrten sie seit dem 15.Jahrundert neben ihren eigenen Kronen, Szeptern und Krönungsinsignien auch die Schätze des christlichen Abendlandes auf: Orden, Monstranzen, Reliquien von unschätzbarem Wert vom 10.Jahrundert bis heute.
Das Schloss Belvedere
Architektur und Kunst eines großen Mäzens und Feldherrn: Prinz Eugen von Savoyen Beide Paläste vom Bauherrn Prinz Eugen von Savoyen zeigen die Barockarchitektur auf dem Gipfel der Kunst. Das Obere Belvedere war das Lustschloss für Bälle und Feste, das Untere Belvedere mit Orangerie und Stallungen die eigentliche Sommerresidenz. Die Gartenanlage zwischen beiden Palästen zeigt die Gartenkunst nach französischem Vorbild mit Kaskaden, Brunnenanlegen und Tiergarten. Die Führung durch diese einzigartige Schlossanlage gibt einen Einblick in das Mäzenatentum dieses kunstsinnigen Feldherrn.
Das Heeresgeschichtliche Museum und die letzten 100 Jahre Österreichs im Rückblick
Von der Monarchie über die ungeliebte 1.Republik zum Bürgerkrieg und der Annexion bis zur Wiedergeburt der 2.Republik als neutraler Staat Das Ende der Monarchie und die Gründung der 1.Republik war eine der bedeutendsten Ereignisse in der jüngeren Zeitgeschichte Österreichs. Anhand ausgewählter Objekte im Heeresgeschichtlichen Museum wird die Geschichte bis zum Bürgerkrieg, der Anschluss und die Gründung der 2.Republik nachgezeichnet.
Gustav Klimt und der Jugendstil und die Moderne in Wien um 1900
Höhepunkte der Österreichischen Gemäldegalerie Gustav Klimt prägte mit seinen Bildern die Kunst des Jugendstils in Wien. Das Ornament, die Kostbarkeit der verwendeten Materialien und das Streben nach Harmonie prägten sein Werk. Neben seinen Porträts großbürgerlicher Damen nehmen seine Naturbilder einen großen Platz in seinem Werk ein. Diese Führung durch die Österreichische Gemäldegalerie gibt ihnen einen Überblick über die Kunst um 1900 in Wien.
Albrecht Dürer und die Renaissance nördlich der Alpen
Auf den Spuren von deutschen Malern wie Dürer, Holbein, Lucas Crannach der Ältere uvm. im Kunsthistorischen Museum Diese Kunstführung zeigt die deutsche Kunst der Renaissance. Albrecht Dürer, geboren in Nürnberg in Süddeutschland, kommt durch seine Studienreisen nach Oberitalien und nach Venedig und damit schon Ende des 15.Jahrhunderts in Kontakt mit der italienischen Frührenaissance. In seinen Werken verbindet er die Kunst Italiens mit der Spätgotik Deutschlands und ist Vorbild für viele Maler Deutschlands.
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